Realität

Realität

Was ist eigentlich real? Jeder hat schonmal erlebt, dass sich etwas unwirklich anfühlt oder die Wahrnehmung eines anderen so verschieden von unserer ist, dass wir nicht wussten, was ist real und was nicht.

Auf diesem Planeten gibt es zwei Hauptebenen.

  1. die reale Ebene
  2. Die Illusionsebene des Spiels. Die Inder nennen sie Lila.

Die reale Ebene ist das Lebendige, Natürliche, Einssein mit allem. Wir sind Teil des unendlichen Geistes, alleins. Wir sind Teil der unendlichen Liebe, allverbunden. Wir sind Leben, Energie und freies Bewusstsein.

Durch Neugierde, Unbewusstheit und Unwissenheit entstand ein Spiel der Illusionsebene, wo jedes Geistwesen eine getrennte Identität annahm, für die es sich hält. Mit dieser Trennung entstanden Verzerrungen, Konkurrenz, Mangeldenken, Verwirrung, Kampf, Sehnsucht. Dies konnte geschehen, als die Wesen die künstlich erschaffene Welt der Rollen als ihre „wahre“ Identität sahen. Natürlich fühlten sie sich dann irgendwie „falsch“, denn sie waren ja viel mehr als nur eine Rolle. Sie wollten sich nun beweisen, dass sie wer sind, um ihre Angst zu kompensieren

Diejenigen, die wirklich bewusst sind, können in beiden Ebenen leben. Sie wissen, dass sie unendlicher unzerstörbarer Geist sind und können in verschiedene Rollen schlüpfen, um Erfahrungen zu sammeln. Je mehr sie in der realen Ebene verankert sind, desto weniger leiden sie, denn hier sind sie immer gleich und unzerstörbar, während alle Rollen und sonstigen Identifikationen immer kommen und gehen, wie Rollen, die ein Schauspieler annimmt..

Die unbewussteren, die die Illusionsebene und ihr Ego für die Realität halten, glauben, das Einssein und der Geist seien die Illusion. Sie leiden an Einsamkeit, Überlebenskampf und Angst vor Verlust und Tod. Im tiefsten Inneren wissen sie, dass jede Identifikation mit der Illusionsebene dem Wandel unterworfen ist und sterben wird und glauben dann, sie selbst würden sterben.

Was hat zu dieser Spaltung geführt und warum ist es trotzdem gut?

Ich erzähle eine Geschichte , die ich teilweise durch Meditationen, durch gnadenvolle plötzliche Bewusstseiszustände und Erkenntnisse und durch Mindwalking, Bewusstseinsreisen und Begegnungen mit wahren Meistern und Schamanen selbst erlebt habe:

Ich war in der Urquelle. Es fühlte sich wie eine unendliche Suppe an. Ein unendliches Feld, wo es nur Geborgenheit, Licht, Liebe und Einheit gab, aber zu meinem Erstaunen fühlte es sich ziemlich schläfrig und unbewusst an!

Die Urquelle wollte sich selbst erfahren. Sie „trennte“ einzelne Anteile in den Raum. Es gab keine wirkliche Trennung, aber die einzelnen Bewusstseinsflammen erlebten sich als getrennte Teile.

Sie kannten nur Geborgenheit und waren somit angstfrei. Voller Neugierde und Enthusiasmus  spielten sie mit ihrer Kreativität, kreierten Farben und Formen, erfreuten sich daran und wenn sie ihre Aufmerksamkeit abwendeten, lösten sich die Kreationen wieder auf. Dann machten die Bewusstseinsflammen neue Kreationen.

Die Urquelle rief die Bewusstseinsflammen wieder nach Hause, sie hörten aber nicht, weil sie in ihrem Spiel so fasziniert waren.

Da erschuf die Urquelle eine grössere Flamme mit dem Auftrag, die anderen wieder nach Hause zu holen. Dieses sanfte Wesen versuchte es, ohne Erfolg.

Die Urquelle erschuf ein Wesen, dass etwas strenger war, mit dem selben Auftrag, die anderen doch endlich wieder nach Hause zu holen.

Dieser Strenge dachte sich neue Spiele aus, die unbequemer waren und dachte, so würden die anderen Wesen wieder nach Hause wollen. Zu seinem Erstaunen waren die anderen begeistert und jubelten über die neuen Spiele. So dachte sich der Strenge immer Neues aus. Es wurde immer komplizierter und dichter, immer ausgefeilter. Das Gesetz von Ursache und Wirkung entstand. Nun waren die Kreationen so dicht, dass sie sich nicht mehr einfach auflösten. So mussten die Wesen für ihr Erschaffen Verantwortung übernehmen. Auch sie selbst fingen an sich mit ihrer Form, ihren Körpern zu identifizieren. Konkurrenz entstand, Wetteifern… Durch die immer grössere Trennung zwischen den Wesen entstanden auch Einsamkeit und nach und nach Mangelbewusstsein. Andere konnten mehr haben, besser sein, mehr darstellen….

Die Wesen identifizierten sich mehr mit Masken und Schein als mit dem natürlichen Sein und dessen, wer sie wirklich im tiefsten Inneren sind, nämlich unzerstörbarer unendlicher Geist und das Leben selbst.

Aus freiem Spiel wurde bitterer Ernst.

Nun erkannten manche, dass etwas nicht stimmte und wollten zurück. Sie fragten sich, wer bin ich? Wo komme ich her? Warum das alles?

Der Strenge, dem das anfängliche Lob zu Kopfe gestiegen war, beschloss, sich von der Urquelle abzuwenden und sich selbst zum Gott zu erklärt. Nun wollte er nicht mehr zulassen, dass andere die Wahrheit erkannten, dass es da noch eine Urquelle gab, die allumfassender war, als der strenge Gott und dass das Spiel nur eine Illusion war. Es war nunmal die Welt, in der er glaubte, der mächtigste zu sein. Er war der Magier der Illusion.

Es wurden Strafen eingeführt, wenn man nicht konform mit der Masse sein wollte.

Zu diesem Zeitpunkt waren schon Planeten und dichte fleischliche Körper entstanden…

Je dichter die Ebene der Illusion des Spiels wurde, desto mehr Wesen hatten vergessen, wer sie wirklich sind und identifizierten sich mit dem Spiel als Realität. Das Spiel war schon lange kein freudvolles Spiel mehr, sondern bitterer Ernst.

Um die Wesen von der Urquelle abgelenkt zu halten, dachten sich der Strenge und seine Komplizen Dinge aus, wie Geld, Besitz Fernsehn, Medien Regierungen und Steuersysteme, Ländergrenzen… Alle waren nun damit beschäftigt, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Um ihre dichten Körper am Leben zu halten, glaubten sie, feste Nahrung zu sich nehmen zu müssen. Diese musste kultiviert werden oder bezahlt. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Die Wesen hatten nun einen feststofflichen Körper, Emotionen und Gedanken, die alle leicht zu manipulieren waren, um sie beschäftigt und abgelenkt zu halten. Und trotzdem  gab und gibt es die wahre reale Ebene. Sie sind ewiges Bewusstsein und Licht aus der Urquelle und im tiefsten inneren Eins in der universellen Liebe. Ihre Herzen enthalten dieses offene Geheimnis. Durch Leidensdruck und manchmal durch Gnade, entsteht der Wunsch zur Umkehr nach Hause und Erfahrungen, die die Verbundenheit wieder erleben lassen. Viele fühlten mehr und mehr die Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit, Freiheit und Leichtigkeit, aus der sie ursprünglich ja gekommen waren.

SIe erkannten dass der strenge Gott nicht das war, wo sie herkamen. Sie wollten tiefer gehen.

Es entstanden spirituelle Schulen, wo viele Wesen Wege suchten, sich zu erleuchten und sich des Wahren wieder bewusst zu werden. Manche schafften es und wurden als Heilige auf ein Podest gestellt. So glaubten viele, sie selbst könnten es nicht schaffen. Das war nur wenigen hochstehenden vorbehalten.

Der strenge Magier und seine Komplizen dachten sich psychologisch ausgefeilte Dinge aus, um jeden Versuch, zur Urquelle zurück zu kommen, zu verdrehen und zu vereiteln. Sogar Religionen und spirituelle Schulen wurden korrumpiert. Es wurde unter dem Namen der Religionen Kriege und Leid vermehrt. Spirituelle Schulen wurden oft Orte, seine Eitelkeit zu bedienen und der nächste Guru zu werden.  Alle kleideten sich weiss oder hatten eine andere „Uniform“ und trugen „spirituellen Schmuck“. Yoga wurde zum neuen Sport…Sie fühlten sich besser und weiter, als andere Wesen. Missionieren wurde sehr ernst genommen. Im Namen der Religion wurde der Weg weg von der Urquelle teilweise noch stärker geschürt.

Um das Leid nicht zu fühlen, stumpften  sich viele ab. Sie verschlossen sich. Um es auszuhalten, konsumierten viele Drogen,  Alkohol und Zucker, andere lenkten sich mit Fernsehn und Medien ab, die ihnen die neue Realität zeigte und ihre Sehnsüchte und Ängste verstärkten. So fühlten sie sich wieder  lebendig.

Titel waren wichtiger als Ehrenhaftigkeit, künstliche Brüste schöner als Natürlichkeit… Seine Komplizen rekrutierte der strenge Magier immer wieder durch Versprechen von mehr Ansehen über Titel, mehr Geld und Reichtum… Universitäten wurden zu Orten, wo die falsche Realität sich mit dem Echten mischte. Bei Psychologie ging es mehr um Statistik als um Liebe und Geborgenheit, bei Medizin ging es mehr um Krankheit und Tod als um Wohlsein und Ganzwerdung…

So sehr versucht wurde, die verdrehte Welt als real zu propagieren, immer mehr Wesen wurden bewusster, immer mehr Wesen wollten aus dem Leid, den Zwängen wieder raus. Weniger und weniger Wesen stellten Geld über Verbundenheit oder Titel über Freundschaft und gemeinsames Wirken zum Wohle aller.

Der strenge Magier nutzte lange das Spiel von Gut und Böse, um weiterhin Angst zu schüren, Kriege zu verursachen und Trennungsdenken aufrecht zu erhalten. Aber immer mehr Wesen fallen nicht mehr darauf herein. 

Warum das Ganze?

Die Urquelle wollte sich selbst erfahren. Im Laufe der Äonen und in der Gestalt von unendlich vielen Wesen wuchs die Selbstbewusstwerdung. Die einzelnen Bewusstseinsfunken erwachen und werden sich ihres wahren Wesens bewusst.

Ihr könnt ein kontemplatives Experiment machen. Schaut euch Fotos von euch selbst an, von der Kindheit bis jetzt und fühlt wie eure Ausstrahlung, Liebesfähigkeit und Bewusstheit sich verändert hat. Ihr werdet erstaunt sein. Darum geht es!

Bewusstheit und Liebesfähigkeit erweitern und verkörpern. Dadurch verkörpern wir immer mehr unser universelles reines Wesen. Die Geschichten und Umstände dienen diesem Zweck. 

Das unendliche Bewusstseinsspiel geht weiter und wir können es immer bewusster und freudvoller gestalten. Wir können unterscheiden lernen, was im Spiel die Rückverbindung zur Urquelle allen Seins fördert und somit Freude und Liebe oder, was dem Magier und der Trennung dient und somit Leid verursacht. Wer aufwacht muss nicht mehr leiden. Wer aufwacht kann sich wieder der Liebe zuwenden und das Spiel in ein freudvolles wandeln.

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Und wirf einen Blick auf mein Angebot. Ich freue mich darauf, deiner Entwicklung zu dienen und freudiges Wachstum zu inspirieren.

Alles Liebe und bis zum nächsten mal

Maria Gabriela

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